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ISBN/EAN: 978-3-351-03958-5
Einband: gebundenes Buch
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Herausgeber:
Angela Drescher
Erschienen am:
Sprache:
Deutsch
Umfang:
200 S.
Format (T/L/B):
2.2 x 22 x 13.4 cm

Hersteller:
Aufbau Verlage GmbH & Co. KG
produktsicherheit@aufbau-verlage.de
Prinzenstr. 85
DE 10969 Berlin


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Beschreibung

Ein einzigartiges Zeugnis des Zusammenhalts kritischer Intellektueller in der DDR Im Herbst 1976 entsteht zwischen Christa Wolf und Franz Fühmann ein Briefwechsel, der vor allem durch die politischen Auseinandersetzungen, in die beide verwickelt sind, vorangetrieben wird. Er schreibt sarkastische Grußkarten und Telegramme, cholerische Fluch- und Wutbriefe, sie versucht, ihm in seiner Verzweiflung beizustehen, und teilt ihm ihre Befürchtungen mit. Auf diese Weise entfaltet sich eine Korrespondenz, die einen faszinierenden Eindruck vom Zusammengehörigkeitsgefühl der bedrängten Künstler vermittelt, das weit über eine Notgemeinschaft hinausgeht.  'Wir brauchen einander, und wahrscheinlich ist es der Sinn dieser heillosen Epoche, daß sie uns zueinander rückt.' Franz Fühmann an Christa Wolf, 3. Juli 1979  Erweiterte und durchgesehene Neuausgabe - mit bislang unveröffentlichtem Material und zahlreichen Abbildungen

Über Christa Wolf, Franz Fühmann

Christa Wolf wurde 1929 in Landsberg/Warthe (heute Gorzów Wielkopolski) geboren. Sie arbeitete als wissenschaftliche Mitarbeiterin, Redakteurin und Lektorin, ehe sie 1961 ihr erstes Buch veröffentlichte. Ihr umfangreiches Werk wurde mit nationalen und internationalen Preisen ausgezeichnet. Sie starb 2011 in Berlin. Franz Fühmann wurde 1922 im böhmischen Rokytnice geboren. Als Oberschüler zur deutschen Wehrmacht eingezogen, geriet er 1945 in sowjetische Kriegsgefangenschaft. Seit 1950 lebte er in Ostberlin und leitete zunächst die kulturpolitsiche Arbeit der NDPD. Danach arbeitete er als freier Schriftsteller. Er starb 1984. Angela Drescher, geboren 1952, ist Lektorin und gab Werner Bräunigs Roman "Rummelplatz" heraus, außerdem die Tagebücher Brigitte Reimanns und die ungekürzte Neuausgabe des Romans "Franziska Linkerhand".  

Schlagzeile

Ein einzigartiges Zeugnis des Zusammenhalts kritischer Intellektueller in der DDR